Wahrträume – Let your dreams come true

Die Sache mit den Träumen.

Ehe ich jetzt mühsam versuche, das mit den Träumen zu erklären, bediene ich mich der Zitate von Abraham Hicks, die sie in ihrem Buch „The Law of Attraction – für jeden Tag“ niedergeschrieben haben.

1. Das, was du träumst, passt stets zu dem, worüber du zuvor nachgedacht hast. Weil also deine Träume stets in dir selbst erschaffen werden, ist es dir nicht möglich, etwas zu träumen, was du nicht durch dein Denken hervorgebracht hast. Etwas kann sich nur dann in deinen nächtlichen Träumen manifestieren, wenn du dich zuvor ziemlich intensiv gedanklich damit beschäftigt hast (S. 262)

2. Die Essenz dessen, was du bezüglich der Dinge empfindest, über die du am häufigsten nachdenkst, wird sich schließlich in deinem Leben manifestieren – aber im Traumzustand manifestiert es sich viel früher. Und aus diesem Grund können deine Träume dir enorm dabei helfen zu erkennen, welche physischen Manifestationen du gegenwärtig für deinen Wachzustand heraufbeschwörst. (S. 263)

3. Damit etwas sich in deiner physischen Erfahrung manifestieren kann, musst du ihm viel Aufmerksamkeit widmen. Auch vor einer Manifestation im Traumzustand ist einige Aufmerksamkeit erforderlich, und darum lösen deine bedeutsamen Träume stets eine starke Emotion aus. Die Emotion kann sich gut oder schlecht anfühlen – aber sie wird immer so stark sein, dass du sie kalt identifizieren kannst. (S. 267)

Das erst einmal grundlegend zu den Träumen. Aber es gibt auch die Träume, die dich überraschen können. Überraschen in dem Sinne, dass du dich am nächsten Morgen fragen wirst „Warum in aller Welt habe ich das geträumt, oder von der Person geträumt?“ Sie kamen einfach so daher, OHNE dass du dich vorher gedanklich damit beschäftigt hast.

Und diese Träume sind die sogenannten Wahrträume für mich.

Die Zukunft gehört denen, die an die Wahrhaftigkeit ihrer Träume glauben. Eleanor Roosevelt

Ich träumte, dass ich geblitzt wurde. Als ich aufwachte, konnte ich mich noch kurz an diese Traumsequenz erinnern. Dann vergass ich sie, bis ich auf dem Weg zu Arbeit war und mich fragte „Hast du wirklich geträumt, dass du geblitzt wurdest?“

Drei Minuten später war es dann so weit. Bitte recht freundlich lächeln für die leere Staatskasse.

Ich war mehr verwirrt als verärgert. War es tatsächlich möglich gewesen, dass ich zwei Mal gewarnt wurde – einmal im Traum, und dann in Form der kurz aufblitzenden Erinnerung – und habe dann doch nicht aufgepasst? Warum konnte ich die eindeutige Warnung nicht als solche erkennen? Bin ich so oberflächlich meinen Eingebungen gegenüber? Da hätte doch ein großer „Alert, fahr langsam“ in mir aktiv sein müssen.

Der Traum als Kommunikationsmittel

Dann gibt es noch die Art von Träumen, die zur Kommunikation untereinander dient. Oft sind wir so von unsere Tagesgedanken einhüllt, dass es dort einfach keinen Platz für spontane Gedankenblitze gibt. Sie kommen einfach nicht durch die dicke Schicht hindurch. Daher bedienen wir uns, meiner Erfahrung nach, unserer Träume. Dann ist die überschwingliche Kommunikationszentrale geöffnet und nicht blockiert, und wir können Botschaften empfangen bzw. senden.

Schatzi und ich haben uns an einem bestimmten Zeitpunkt auch mal kennen gelernt. Rein zufällig, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich ihm nicht schon einige Male im Auto begegnet war, und er derjenige war, der mich immer gegrüßt hat und ich auch zurück grüßte- der Höflichkeit halber – mir aber immer gesagt habe: „Ja Hallo auch. Nett, dass du grüßt, aber ich kenn dich gar nicht.“

Kurzum, irgendwann war es dann soweit. Wir lernten uns kennen und waren uns auch wohl sympathisch. Aber nicht bedeutend sympathisch genug, als dass ich mir fortan den Kopf über ihn zerbrochen hätte. Es war doch eher aus den Augen aus dem Sinn.

Bis ich dann von ihm träumte. Er fragte mich, wann wir uns denn mal treffen würden. Das war eigentlich schon alles.

Ich weiss noch, dass mich dieser Traum die erste Zeit noch verwirrte, und ich fragte mich, was in aller Welt ich da wieder am Erschaffen war. Aber es ist so wie mit allen meinen Wahrträumen: Ich vergesse sie recht schnell.

Was ich zu dem Zeitpunkt auch nicht wusste – Schatzi hatte nicht dieses „Aus den Augen aus dem Sinn“ und versuchte, mich wieder zu sehen, hat mich aber nie angetroffen. Das hatte er mir im Nachhinein erzählt. Mir fiel wieder ein, dass ich genau in dem Zeitraum diesen Traum hatte, und da ich physisch für ihn nicht erreichbar war, ereilten mich seine Gedanken auf diese Weise.

Das nur als kleines Beispiel. Die Frage „Was in aller Welt ich da gerade wieder am Erschaffen war“ hat sich inzwischen auch von selbst beantwortet. Schließlich ist er jetzt Schatzi.

Ich kann auf eine ganze Palette solcher Träume zurück blicken. Es sind Wahrträume, die ich erst später zu deuten wusste. Ich erkenne die Botschaften nicht, und so bleiben sie Wahrträume und werden nicht zu Klarträumen, die sich identifizieren lassen, sodass ich im Endeffekt mit ihren Botschaften arbeiten könnte.

Im Übrigen: Ich habe kürzlich davon geträumt, 1.000.000 Euro gewonnen zu haben………

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