Gedankenkraft,- Telekinese – Frühsport für den Geist

Ich bin irritiert. Meine Pole sind ungleichmäßig aufgeladen. Ja, ich bin auf dem Weg zu mehr Law of Attraction, aber dass ich gerade darauf gepolt bin, Menschen anzuziehen, finde ich etwas befremdlich.

Das Problem mit unvorstellbaren Schrecken ist, dass man sie sich nur zu leicht vorstellen kann.

Schatzi ist ein Garant für Anziehung.

  • Ich denke mir spät am Abend: „würde mich nicht wundern wenn Schatzi gleich hier auftaucht“ = 5 Minuten später klopft es an der Tür
  • Ich denke an 1000 Euro = mein Kontostand bleibt unverändert
  • Ich möchte Schatzi zur Adoption freigeben = 10 Minuten später, kurz vor Mitternacht, klopft es an der Tür
  • Ich denke an 100.000 Euro (immer das Verhältnis wahren = Schatzi ist ja auch nicht gerade klein) = mein Kontostand bleibt unverändert
  • Ich denke daran, besser keine Zigarette zu rauchen. Wer weiss wer gleich noch einfach so auftaucht = etwas später klopft Schatzi, der keine Freundin will die raucht, an die Tür.
  • Ich denke an einen Q7 (mal was anderes. Und vielleicht leichter) = Das erste Auto das mir, nachdem ich das gedacht habe, entgegen kommt, ist ein Q7. VERDAMMT. Das war eigentlich anders gedacht.
  • Ich schreibe von meinem Ex-Freund, den ich immer noch als Mensch sehr mag – 2 Stunden später ruft er an. Er wollte mal fragen wie es mir denn so geht.
  • Ich erinnere mich an die Vergangenheit, und unwillkürlich an den Typen den ich mir mal ganz schwer gewünscht habe, jetzt aber auf keinen Fall mehr will = Wen treffe ich am nächsten Tag, und welcher jemand ist für meinen Geschmack viel zu nett?
    Tu den weg!“ Ich wette mein Inneres Selbst lacht sich ins Fäustchen: „War ein kleiner Scherz am Rande!“ Wie witzig! Das ist nicht witzig. Tu den wieder wech.
  • Ich überlege mir, dass es besser ist, Schatzi nicht immer die ganze Wahrheit zu sagen und nicht alles zu erzählen = eigentlich ist das müßig, denn er haut mir den Rest, den ich dachte, geschickt verschwiegen zu haben, postwendend um die Ohren.
  • Ich schreibe meinen Artikel über Gedankenübertragung – Übersinnliche Verbundenheit – und eine Woche später lese ich in meinem neuen Buch genau das nochmal. In fast gleicher Wortwahl.
    Ich hatte nur kurz zuvor um innere Führung und Wahrhaftigkeit gebeten, und dann finde ich meine Gedanken in einem Buch wieder. Und das nicht nur einmal. Ask and it is given und so weiter.
  • Ich denke jetzt an 1.000.000 Euro. Ich denke definitiv in zu kleinen Bahnen.

Es geht also nochmal, bzw. schon wieder, auch um Schatzi. Ja, ich weiss, der Typ nervt ziemlich. Mich gelegentlich auch.

Falls da draussen jemand ist, der Geld kann und fürs erste genug hat und diese Fähigkeit gerne gegen Schatzi tauschen möchte, dann bitte ein Nachricht an mich.

 

Ich weiß, dass das Thema Gedankenübertragung ein großes Potenzial für Irritation hat, daher rede ich es jetzt etwas schön.

Er hört mir eh nicht zu – Er will mich nicht verstehen – Wir sprechen eine andere Sprache“ und so weiter.

Wenn du dir aber sagst: Ich will aber reden – um mich zu erleichtern. Ich möchte mich ausdrücken dürfen – um mich zu erleichtern. Ich möchte mich erklären – um mich zu erleichtern. Dann mach das – In Gedanken. Es geht nur darum, dass du dich besser fühlst – dich von deinen schweren Gedanken befreist.

Jemanden vergessen wollen heißt an ihn denken. Jean de La Bruyère

Ich bilde mir das ja doch nur ein, dass ich mit ihm rede. Das ist gar nicht er. Er/sie/ es würden niemals so mit mir reden.

Aha? Und wer sagt dir das? Wer sagt, dass dem nicht so ist. Verbiete dem Zweifel den Mund – glaub einfach. Lass deiner Fantasie doch mal die Chance. Wenn du dir vor Augen hältst, dass es eine höhere Ebene gibt, in der Alles mit Allem, und Jeder mit Jedem verbunden ist, dann sollte Kommunikation auf diesem Weg kein Problem sein.

Der kann ja grad gar nicht mit mir reden. Der hat grad einen Termin und ist abgelenkt.

Ja, der kleine physische Teil, der sich in einem Körper manifestiert hat, der hat wohl gerade keine Zeit. Aber der restliche, nicht physische Teil ist quasi überall. Also reden geht schon.

Kann ich damit etwas bewirken?

Das ist der Knackpunkt. Der Gedanke daran, etwas zu bewirken, ist nicht zulässig. Ich lese immer wieder, „Ich stelle mir vor, dass er sich gemeldet hat usw.“, und dann folgt immer der Beisatz „bisher ist es aber nicht eingetroffen“

Zusammenfassend hat diese Aussage nur einen Kontext. Es trifft nicht ein, und das ist, was das GDA so besonders macht. Du bekommst dass, woran du denkst. Und wenn du daran denkst, dass es noch nicht eingetroffen ist, dann bekommst du mehr Wartezeit und die Erfahrung, dass es nicht eintrifft, gratis obendrauf. Solange, bis du endlich aufhörst, so zu denken. Erwarte nichts! Noch einmal – Es geht nur darum, dich von den schweren Gedanken zu befreien.

Die Realität stellt einen ziemlich großen Ort dar, an dem sich viel Interessantes abspielt, und das Bemühen, die Übersicht zu behalten, gleicht dem Umgang mit einem sehr großen Videorecorder ohne Bandzähler und Standbildtaste. Normalerweise ist es einfacher, abzuwarten und zuzusehen.

Etwas bewirken, etwas in der Realität eines anderen zu bewirken, funktioniert einfach nicht. Warten, Erwarten, Verlangen. Das sind Garanten, einen Wunsch zu blockieren.

Versuche erst gar nicht, dich selbst hinters Licht zu führen. Ich denke jetzt an eine schöne Nachricht, aber ich will damit nichts beeinflussen – ich erwarte gar nichts.“

Ja, das klingt gut! Nur alleine die Tatsache, dass du den zweiten Satz erklärend hinterher schiebst, sagt etwas ganz Anderes aus. Du versuchst gerade zu flunkern. Ein kläglicher Versuch von Selbstbetrug und sich etwas vorzumachen. Vergiss nicht – Dein inneres Selbst ist der Schöpfer deiner Erfahrungen und damit ein Teil von dir. Niemandem fällt es schneller auf, als dir selbst, wenn du versuchst, dir etwas mit losen Worten vorzumachen.

Stelle für dich klar: Ich kann mir nichts vormachen – denn tief drin kenne ich jeden einzelnen meiner Gedanken und Gefühle. Ich kann sie nicht vor mir verstecken. Alles ist bekannt.

Ich weiss, dass sich das alles etwas verrückt und vielleicht auch abgedreht anhört. Übersinnliche Kommunikation – aber ich erlebe sie jeden Tag, und auch wenn das nicht so scheint. Ich bin eigentlich sehr dankbar für diese Erfahrungen, denn sie sind die Zeichen und Beweise, dass da irgendetwas ziemlich gut funktioniert.

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Ein Kommentar:

  1. Tina, das ist die Lösung! Da ich mehr als der eine kleine Teil bin, der sich abstrampelt, kann ich mich nicht selbst belügen und liefere mir keine Sachen, die nicht gut für mich sind!

    Ich bin nicht nur der Gast, der sich einen Salat mit ohne Senf im Dressing bestellt, sondern auch der Ober, der die Information überträgt, der Koch, der einen eigenen Kopf hat und weiß, dass Senf gut für mich ist und der Tellerwäscher, der sich denkt „ob mit oder ohne Senf auf dem Teller macht mir auch nicht mehr Arbeit hinterher“.

    Also hat sich die ganze Belegschaft hinter meinem Rücken was dabei gedacht, mir die einen Gedanken ruckdichzuckdich zu präsentieren und mit den anderen einfach noch ein bisschen zu warten bzw. erst mal die vorangegangenen Bestellungen (KEIN Geld, KEIN Erfolg – möchte mich noch ein wenig wie ein Wurm fühlen) abzuarbeiten!

    Ich geh jetzt mal in meine Ablage, die alten Bestellungen checken und ggf. stornieren …

    LG Sybille

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